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Rechts- und Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät

Lehrstuhl für Strafrecht, Strafprozessrecht und Medizinstrafrecht (Strafrecht II) – Professor Dr. Brian Valerius

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Zehetgruber PD Dr. Christoph Zehetgruber
Zehetgruber

Rechts- und Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät
Lehrstuhl für Strafrecht II


Lebenslauf

Geboren im Mai 1982 in Villach. Abitur (Matura) im Juni 2000 am Gymnasium Villach-Peraustrasse. 2001 bis 2006 Studium der Rechtswissenschaften an der Karl-Franzens-Universität Graz, dort von 2006 bis 2010 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Strafrecht, Strafprozessrecht und Kriminologie. 2010 Promotion mit der Arbeit „Islamisches Strafrecht versus europäische Werteordnung – Ein Strafrechtsvergleich unter Berücksichtigung ausgewählter zivilrechtlicher Aspekte“. Von 2010 bis 2011 Absolvierung der Gerichtspraxis in Wien, ab März 2011 Tätigkeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Obersten Gerichtshof in Wien (Strafsektion). Seit Februar 2012 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Strafrecht II, seit September 2013 Akademischer Rat auf Zeit.

Abschluss des Habilitationsverfahrens und Verleihung der Lehrbefugnis für die Fachgebiete Strafrecht, Strafprozessrecht, Internationales und Europäisches Strafrecht sowie Rechtsvergleichung im Juli 2018.

Die Forschungsschwerpunkte von Priv.-Doz. Dr. Zehetgruber liegen im Bereich des Internationalen und Europäischen Straf- und Strafverfahrensrechts sowie der Rechtsvergleichung.

Im Sommersemester 2018 vertrat Priv.-Doz. Dr. Zehetgruber den Lehrstuhl für Deutsches und Europäisches Straf- und Strafprozessrecht, IT-Strafrecht und Rechtsphilosophie an der Universität Konstanz. Im Wintersemester 2018/19 hatte er die Vertretungsprofessur für Strafrecht an der Universität Bremen inne. Im Sommersemester 2019 vertrat er den Lehrstuhl für Strafrecht, Strafprozessrecht und Rechtsphilosophie an der Universität Trier. Im Wintersemester 2019/2020 hatte er die Vertretung des Lehrstuhls für Strafrecht, Strafprozessrecht, Rechtsphilosophie und Rechtsvergleichung unter besonderer Berücksichtigung interdisziplinärer Rechtsforschung an der Universität Bielefeld, den er auch im Sommersemester 2020 vertritt.

Publikationen

Monographien

  • Der Ehrenmord in Österreich, Deutschland und der Türkei – Strafrechtliche Fragen eines gesellschaftlichen Phänomens, in: Krieger (Hrsg.), Berliner Online-Beiträge zum Völker- und Verfassungsrecht Nr. 6/2007 (2007)
  • Islamisches Strafrecht versus europäische Werteordnung – Ein Rechtsvergleich (Facultas Verlag, Wien 2010)
    Rezensionen von Pann, Newsletter Menschenrechte (NLMR) 2/2011, 125; Sadoghi, Journal für Strafrecht (JSt) 6/2011, 226–227; Seiler, ÖJZ 2011, 240
  • Maßgebliche Aspekte des deutschen und kalifornischen Strafverfahrensrecht  – Eine rechtsvergleichende Untersuchung eines kontinentaleuropäischen sowie common-law-Systems (2019), Duncker & Humbolt, Berlin, Schriften zum Strafrechtsvergleich Band 9

Aufsätze

  • Fachprüfung aus Strafrecht und Strafprozessrecht
    Juristische Ausbildung und Praxisvorbereitung (JAP) 2007/2008, Heft 4, 200–209 (zusammen mit Gabriele Schmölzer)
  • Zur Strafbarkeit von Ehrenmorden in Österreich
    Zeitschrift für Polizeiwissenschaft und polizeiliche Praxis SIAK-Journal 3/2013, 83–92
  • Zweitveröffentlichung in englischer Sprache „On the Criminal Prosecution of „Honor Killings“ in Austria”
    SIAK-International Edition 2014, 52–61
  • Das Erkenntnis des VfGH vom 13.12.2012, G 137/11–15 (JBl 2013, 100) und dessen Auswirkungen auf § 52 Abs. 1 StPO – Einige Bemerkungen verfassungs- und strafrechtlicher Natur
    Journal für Strafrecht (JSt) 2013, 110–116
  • Zur Unvereinbarkeit von § 329 Abs. 1 S. 1 StPO mit der EMRK – zugleich eine Besprechung der Entscheidung des OLG München vom 17.1.2013 – 4 StRR (A) 18/12
    HRRS 2013, 397–405
  • „Pizzeria criminale“, Examensklausur
    JA 2014, 431–439 (zusammen mit Brian Valerius)
  • Das Delikt des Diebstahls im „klassischen“ islamischen Recht
    Zeitschrift für Polizeiwissenschaft und polizeiliche Praxis SIAK-Journal 4/2014, 79–88
  • Der Begriff „derselben Tat“ in Art. 54 SDÜ – Aktuelle Entwicklungen
    JR 2015, 184–193
  • Nationale Gerichte vs. EuGH? Zur (fragwürdigen) Auslieferung eines sich rechtmäßig in Deutschland aufhaltendenden EU-Bürgers an die USA
    StraFo 2015, 133–139
  • Recht und Islam
    Zeitschrift für Kultur- und Kollektivwissenschaft 2/2015, 119–141
  • Die EMRK, ihre Rechtsstellung sowie die Entscheidungen des EGMR im Stufenbau der deutschen Rechtsordnung
    ZJS 2016, 52–60
  • Mord, Tötung auf Verlangen oder Selbstmord – Bevormundende Sichtweisen und kaum nachvollziehbare menschliche Freiheit
    HRRS 2017, 31–41
  • Zur Strafbarkeit verbotener Kraftfahrzeugrennen nach § 315d StGB  – Dogmatische Fallstricke und rechtspolitische Notwendigkeit einer diskussionswürdigen Strafnorm
    NJ 2018, 360–367
  • Strafrechtliche Implikationen überhöhter Managervergütungen
    wistra 2018, 489–495
  • Mord durch Unterlassen durch österreichische Soldaten? – Zur Strafbarkeit auf Grund fehlender oder nicht hinreichender Hinweise bezüglich einer aktuellen Gefahrenlage
    ÖJZ 2018, 908–914
  • Bedingter Vorsatz und bewusste Fahrlässigkeit bei sog. "Renn"- bzw. "Raserfällen"
    KriPoZ 2018, 358–361
  • Islamisches Strafrecht in Deutschland? - Betrachtungen aus grund-, menschen- und strafrechtlicher Sicht
    ZRI 2018, 51–62
  • Die Aussetzung (§ 334 StPO) im System der österreichischen Geschworenengerichtsbarkeit – Problematiken und Lösungsansätze
    ALJ 2019, 61–84
  • § 172 StGB – eine entbehrliche Strafnorm?
    NK 2019, 319–333
  • Perspektiven der Rechtsvergleichung – Strafrechtsvergleichung,quo vadis?
    ZStW 132 (2020), 195–219
  • Ist eine Erweiterung der Wiederaufnahmegründe zu Lasten des Angeklagten möglich?
    JR 2020, 157–167
  • Probleme der Bindungswirkung revisionsgerichtlicher Urteile
    JZ 2020, 397–403
  • Flucht in die Hemmung als einziger Ausweg? – Strafverfahrensrechtliche Alternativvorschläge zum "Allheilmittel" des § 10 EGStPO, GVRZ 2020, 24
  • Eine kritische Betrachtung der Anknüpfungspunkte des § 7 StGB – Zugleich ein Votum für eine Streichung der sog. "Neubürgerklausel" qua Verfassungswidrigkeit
    ZIS 7–8/2020, 364–382


Beiträge in Sammelwerken

  • Spezifika des deutschen Sanktionsrechts, in: Hilgendorf/Valerius (Hrsg.), Alternative Sanktionsformen zu Freiheits- und Geldstrafe im Strafecht ausgewählter europäischer Staaten (2015), S. 37–65
  • Country profile on drug trafficking cases in Austria, in: European Monitoring Centre for Drugs and Drug Addiction (Hrsg.), Technical report, Drug trafficking penalties across the European Union: a survey of expert opinion (2017), 102–105
  • Chapter Austria, in: Peters (Hrsg.), Acting together in Crime – A comparative analysis of joint perpetration of and assistance to criminal offences under French, German, Austrian and Italian law in light of five Dutch Supreme Court Cases (2018), 113–134
  • Entwicklungsschritte der Freiheit der Kunst in Deutschland und Österreich im strafrechtlichen Kontext, in: Plywaczewski, Emil / Guzik-Makaruk, Ewa (Hrsg.), Current problems of the penal law and criminology – Aktuelle Probleme des Strafrechts und der Kriminologie Band 8 (2019), 343–359
  • Brexit und die Zusammenarbeit in Strafsachen, in: Kramme, Malte / Baldus, Christian / Schmidt-Kessel, Martin (Hrsg.), Brexit und die juristischen Folgen, 2. Auflage (2019), 179–200

Entscheidungsbesprechungen

  • BGH, Beschluss vom 21.11.2012 – 1 StR 310/12, NZWiSt 2013, 458–468
  • KG, Beschluss vom 27.7.2012 – 3 Ws 381/12 – 141 AR 302/12, NZWiSt 2014, 116–120
  • BGH, Urteil vom 27.6.2012 – 2 StR 79/12, NZWiSt 2014, 310–312
  • EuGH, Urteil vom 19.9.2018 – Rs. C–237/18 PPU, GPR 2019, 10–12
Zehetgruber

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Lehrstuhl für Strafrecht II


PD Dr. Christoph Zehetgruber
Wissenschaftlicher Mitarbeiter

Raum: 1.94 (RW II)
Sprechstunde nach Vereinbarung

Telefon: +49 (0)921 / 55-6219
E-Mail: christoph.zehetgruber@uni-bayreuth.de

Verantwortlich für die Redaktion: Kerstin Kohl

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